Trainer

Maximilian Meyer

Trainer C Bergsteigen in Ausbildung

Motto:

Wo ein Riss ist, ist ein Weg!

Welche alpine Disziplin liegt dir am meisten bzw. wie bist du am liebsten unterwegs?

Rauer Fels und viele Risse. Es brauch nicht allzu schwer sein, dafür gern etwas abenteuerlicher (okay, ein gebohrter Stand darf es schon sein). Die volle Kontrolle trotz Ausgesetztheit zu haben, reizt mich besonders. Dementsprechend bin ich Fan von Alpinklettern mit viel Geraffel am Gurt. Die Sicherung selbst anbringen und sich seinen Weg bahnen ist einfach ein super Gefühl.

Seit einiger Zeit bin ich auch im Eis unterwegs. Das schlägt in die gleiche Kerbe und macht einfach Spaß – und lässt die Nerven noch etwas mehr flattern.

Was darf in deinem Rucksack niemals fehlen?

Snickers! Sonst werd‘ ich zur Diva. Superfood in den Bergen – ohne dem geht Nichts! Eine Stirnlampe darf natürlich auch nie fehlen, wenn’s dann doch mal etwas länger dauert. Und zu guter Letzt die Kamera. Bei Hochtouren gern die größere Spiegelreflex. Beim Klettern reicht oft auch ein Smartphone.

Welche großen, besonderen Ziele hast du noch auf deiner Liste?

Große, besondere Ziele gibt es für mich viele. Darunter ist der sicherlich der vielen bekannte Piz Bernina (4049m). Jedoch nicht über den bekannten Bianco Grat, sondern „durch die Gurgel“. Eine Route durch die NW Wand. Ein Versuch im April 2017 scheiterte wegen viel, pulvrigem Schnee am Einstieg und dementsprechender Lawinengefahr. Ansonsten gibt es da noch Klassiker wie die Cassin am Piz Badile. Felsklettern am Dome du Slot (Fieschertal, Schweiz) sowie Envers des Aiguilles (Mont Blanc Massif, Frankreich) stehen auch oben auf der Liste. Ein sehr forderndes Projekt ist die Traverse von Pointe de Mourti zum Grand Cornier via N Wand des Pointe de Mourti im Wallis, Schweiz. Im heimischen Ettringen würde ich auch noch gerne ein paar Touren abharken und meine Grenzen im Rissklettern verschieben.